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Neos | Ja zu Beitrittsgesprächen mit Nordmazedonien und Albanien

Claudia Gamon: „Positive Entwicklung muss von EU dementsprechend honoriert werden.“

„Wir sehen keinen Grund, keine Beitrittsgespräche zu führen“, reagiert NEOS-Europasprecherin und EU-Abgeordnete Claudia Gamon auf die Beitrittsgesuche von Nordmazedonien und Albanien. „Sowohl Albanien mit seiner Justizreform als auch Nordmazedonien mit dem Prespa-Abkommen haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Im Gegensatz zu einigen Mitgliedsstaaten herrscht in diesen Regionen eine hohe Zustimmung zur Union. Ungeachtet dessen gilt es selbstverständlich, den Beitrittsprozess an sich kritisch zu evaluieren und in einer Weise zu verbessern, die schnellere Erfolge in der Region bringt. Dennoch stehen konstruktive Gespräche für uns NEOS außer Frage.“

Beim Westbalkan, so Gamon, handle es sich um den Vorhof der Europäischen Union. Alles was dort passiert oder nicht passiert wirke sich unmittelbar auf die EU, insbesondere auf Österreich, aus. „Wir waren immer der festen Überzeugung, dass wir gerade bei den Westbalkanstaaten nicht auslassen dürfen und das europäische Band stärken müssen. Tun wir es nämlich nicht, stehen andere Nationen wie China oder Russland bereits in den Startlöchern, um ihren Einfluss in der Region auszubreiten. Die Folgen wären für die EU alles andere als wünschenswert“, warnt die NEOS-Europasprecherin.

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