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EBÖ-Präsident Leitl zum Europatag: „Alle Kräfte bündeln, um Europa krisenfest zu machen“

Europäische Bewegung Österreich für raschen Start der Konferenz zur Zukunft Europas – breiter Dialog zur Weiterentwicklung der EU nötig – EBÖ wird dazu mit ihrem Jugendnetzwerk aktiv

„Die Corona-Pandemie hat uns noch klarer vor Augen geführt, dass wir in Europa alle Kräfte bündeln müssen. Nur gemeinsam können wir Europa krisenfest machen“, betont Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Bewegung Österreich (EBÖ), zum morgigen Europatag. Am 9. Mai wird die Schuman-Erklärung gefeiert, mit der vor 70 Jahren das Fundament für die Europäische Union gelegt wurde. 

„Wenn zu Beginn der Covid-19-Pandemie jemand versagt hat, dann war es nicht Europa, sondern der Nationalismus – die Abschotter, die Bremser und Behinderer. Jene hingegen, die auf eine gemeinsame Bewältigung dieser riesigen gesundheitspolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderung setzen, eröffnen Chancen und geben Hoffnung“, sagt Leitl.

Eigentlich hätte am Europatag 2020 die EU-Konferenz zur Zukunft Europas starten sollen, um die EU in zentralen Fragen weiterzuentwickeln. Krisenbedingt wurde sie verschoben. Die EBÖ setzt sich dafür ein, dass die EU-Zukunftskonferenz rasch nach Ende der aktuellen Restriktionen in Angriff genommen wird. „Wir haben volles Verständnis, dass die Kommission jetzt ganz mit dem Recovery Plan für den Wiederaufbau beschäftigt ist, aber die Jugend will wissen, wie es um ihre Zukunftschancen steht. Daher müssen wir rasch klären, wie Europa aufgestellt wird. Gerade die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität sind und dass wir in ein starkes gemeinsames Europa in jedem Sinne des Wortes investieren müssen“, so Leitl. „Wir bauen darauf, dass hier die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, die ab Juli übernimmt, klare Impulse setzt.“

EBÖ bringt mit ihrem Netzwerk Perspektiven der jungen Generation ein

Die Europäische Bewegung wird schon jetzt aktiv und gemeinsam mit ihrem Jugendnetzwerk die Erwartungen der jungen Generation einbringen. „Für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der EU brauchen wir einen breit angelegten, europaweiten Dialog – zwischen der Politik, den verschiedenen gesellschaftlichen Kräften und Interessengruppen und den Bürgerinnen und Bürgern“, so EBÖ-Präsident Leitl.

Die EBÖ ist Österreichs überparteiliche Plattform der proeuropäischen Kräfte aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und auf europäischer Ebene Teil von European Movement International mit Sitz in Brüssel. 

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