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Bürgerforum Europa | Bürgerdialog Europa in Kärnten

Am Freitag, 27. April, fand der fünfte von insgesamt neun Bürgerdialogen zur Zukunft der EU-Regionalpolitik in Österreich statt.

Freitagnachmittag in der Klagenfurter Innenstadt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich im Café Como versammelt, um am Bürgerdialog zur Zukunft der EU-Regionalpolitik in Kärnten teilzunehmen.

Welche Projekte werden gefördert?

Mit dabei: vier Projektträger, die in der aktuellen Periode eine EU-Förderung erhalten haben. Darunter das grenzüberschreitende Projekt NEKTEO (Nachhaltige Energie für Kommunen), das Bewusstsein bezüglich Energieeffizienz, Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen in Kärnten und Slowenien fördern soll. Weiters wurde das Projekt CONSENSO aus dem Programm Interreg Alpine Space vorgestellt, welches es älteren Menschen ermöglicht durch die Unterstützung von ausgebildetem Pflegepersonal länger von zuhause aus betreut zu werden. Auch Markus Konrad, Geschäftsführer der Konrad Forsttechnik GmbH, nutzte die Gelegenheit, im Rahmen des Bürgerdialogs von dem Mehrwert der EU-Förderungen für die Region zu berichten. Neben zwei Forschungsförderungen im Programm Horizon 2020 konnte sein Unternehmen durch eine IWB/EFRE-Förderung ein neues Entwicklungs- und Kompetenzzentrum in Preitenegg errichten uns so weitere Arbeitsplätze in der Region sichern.

Warum kennt kaum jemand diese bemerkenswerten Initiativen?

In der anschließenden Debatte mit MEP Othmar Karas, LH-Stv. Gaby Schaunig, Martina Rattinger (Leiterin des Verbindungsbüros Kärnten-Brüssel), Leo Maier (Abteilungsleiter in der DG Regio der Europäischen Kommission) und Sandra Venus (Geschäftsführerin des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds) ging es u.a. um die Frage, wie man EU-geförderten Projekten mehr ins öffentliche Bewusstsein bringen könnte. Mehr mediale Berichterstattung, etwa in den Gemeindezeitungen, forderte etwa der EU-Abgeordnete und Sprecher des Bürgerforums Europa Othmar Karas: „Wie viele Gemeindezeitungen kennen Sie, die über EU-Projekte in ihrer Gemeinde berichten?“

Die Zukunft der EU-Regionalpolitik

Ein weiterer Schwerpunkt der Debatte war die Zukunft der EU-Regionalpolitik in der Periode nach 2020. Weitere Vereinfachungen bei der Abwicklung der Förderansuchen sowie bei den Kontrollen seien geplant, so Leo Maier von der Europäischen Kommission. Die Kärntnerinnen und Kärntner wünschen sich weiterhin Investitionen in Infrastruktur und Forschung.

Die Veranstaltungsreihe „Europa in meiner Region“ wird vom „Bürgerforum Europa“ in Kooperation mit der Europäischen Kommission und dem CCRE-CEMR (Council of European Municipalities and Regions) organisiert. Das Ziel dabei ist es mit Bürgerinnen und Bürgern in allen Bundesländern Österreichs über die Zukunft der EU-Strukturpolitik ins Gespräch zu kommen. Termine laufen bis zum 21. Juni 2018.

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